Geringe Durchlaufzeiten und eine herausragende Präzision in allen Bearbeitungsschritten sind die verbindenden Merkmale aller HURCO Werkzeugmaschinen. Mit einer innovativen rechnergestützten Steuerung startete 1968 im amerikanischen Bundesstaat Indiana auch die Erfolgsgeschichte von HURCO. Im Juni und Juli lädt HURCO Deutschland anlässlich des Jubiläums zu Hausmessen im Firmensitz Pliening bei München und in seinem Vorführ- und Schulungszentrum in Verl bei Bielefeld ein.

Der schnellste Weg zum fertigen Werkstück

Gerald Roch (links) und Edward Humston (rechts)

Als Vertriebsmitarbeiter des Anlagenherstellers Humston Companies erlebte Gerald Roch, dass Hersteller von Einzel- und Kleinserien in der Metallbearbeitung durch das manuelle Einrichten und die Fertigungskontrolle kaum wirtschaftlich arbeiten konnten. Der Ingenieur kam auf die Idee, Metallbiegemaschinen mit einer automatisierten Steuerung auszustatten. Was heute selbstverständlich erscheint, war damals absolut neu. Computer waren in ihren Anfangsjahren ausschließlich in öffentlichen Institutionen zu finden und zudem sehr groß und teuer.

Doch Gerald Roch und sein kaufmännischer Partner Edward Humston glaubten an diese Vision und gründeten 1968 gemeinsam die HURCO Companies Inc.
HU für Humston,
R für Roch und
CO für Company.

Die weltweit erste automatisierte Steuerung für Metall-Biegemaschinen hieß „Autobend“. Schon 1969 begann HURCO mit dem Verkauf der Steuereinheit, 21 private Anteilseigner sorgten für das notwendige Startkapital. Doch erst 1979 erfuhr der innovative Anlagenbaustein seinen wirtschaftlichen Durchbruch. Gerald Roch hatte kontinuierlich an der Verbesserung von Autobend gearbeitet. Jetzt ermöglichte es ein CNC-2-Achsen-Controller, den gewünschten Biege-Winkel und zugleich die Länge des Werkstücks in der Programmierung festzulegen. Gleichzeitig erhielt Autobend eine innovative Installationshilfe, welche den Nutzern erlaubte, das Programm selbst zu installieren. Dadurch bekam der Bediener an der Maschine die Kontrolle über den Fertigungsprozess zurück.

HURCO ist Technologieführer seit 50 Jahren

Der Gründungsidee von Gerald Roch ist HURCO konsequent weiter gefolgt: Die Steigerung der Rentabilität bei der Werkstattfertigung – insbesondere von Einzel- und Kleinserien – durch Verringerung von Rüst- und Programmierzeiten. Schon im Jahr 1974 bringt der Technologieführer die erste CNC-gesteuerte Fräsmaschine auf den Markt. Sie entwickelt sich zum Herzstück des Unternehmensportfolios. Zwei Jahre später, 1976, präsentiert HURCO die erste Version einer Dialog-Programmierung. Das „conversational programming“ wird weltweit als ein entscheidender Schritt für die weitere Technologieentwicklung angesehen. Im Jahr 1979 macht das Unternehmen bereits mehr als 30 Prozent seines Umsatzes außerhalb der USA. Zur Produktion von Steuerungselementen kommen mehr und mehr eigene Maschinen hinzu.

HURCO 1992

1986 präsentiert HURCO die erste CNC-3-Achs-Maschine und 2003 sein erstes 5-Achs-Bearbeitungsportal. Durch Unternehmenskäufe und -kooperationen wächst die Marktpräsenz von HURCO auch in Europa. Deutschland als Industrienation erhält eine Schlüsselfunktion:

Von 1988 an steuert die HURCO GmbH Deutschland in Pliening bei München Vertrieb und Kundenbetreuung in ganz Europa.Von Anfang an investiert HURCO kontinuierlich nicht nur in neue Produkte, sondern vor allem in die Weiterentwicklung der bestehenden. Das Unternehmen beschäftigt einen großen Stab eigener Ingenieure, Mechaniker und IT-Spezialisten. 1984 sorgt der Doppel-Bildschirm Ultimax für eine weitere Vereinfachung der Programmierungsschritte, 1997 kommen das Steuerungssystem VMax, im Jahr 2000 der WinMax Desktop und dann 2006 die Software WinMax auf den Markt. „Die von HURCO angebotenen CNC-Maschinen werden immer wieder der veränderten Bedarfsentwicklung auf Kundenseite angepasst. Die Werkstücke werden komplexer und anspruchsvoller. Neue Anforderungen kombinieren wir mit der Leistungsfähigkeit unserer CNC-Steuerung“, erklärt Michael Auer, Geschäftsführer HURCO Deutschland. „Bei HURCO haben wir schlanke Prozesse. Das ermöglicht uns eine schnelle Umsetzung.“

 

Kunden wählen HURCO für mehr Produktivität

HURCO WinMax

Auf die Frage „Was gefällt Ihnen bei HURCO?“ nennen 65 Prozent der Befragten die Leistungsfähigkeit der Steuerung an erster Stelle. „Auch Mitarbeiter ohne spezifische Programmierkenntnisse können schnell eingearbeitet werden. Spätestens nach zwei Tagen sind neue Bediener an den HURCO’s geschult“, erklärt Michael Auer. Auch das ist ein Teil des Erfolgskonzeptes von HURCO: Ein umfangreiches Trainingsangebot und Serviceprogramm sorgt für ein partnerschaftliches Miteinander. So erfährt HURCO viel über spezielle Kundenanforderungen und künftige Trends.

„Never accept the status quo“, sich nicht mit dem Bestehenden zufrieden geben, ist ein Motto von Gerald Roch. Mehr als 60 Patente hat das Unternehmen allein durch seinen Erfindergeist anmelden können. Von sich selbst sagt der HURCO-Mitgründer, er hätte das Glück gehabt, zu sehen, wie Dinge funktionieren sollten, und immer fähige Mitarbeiter an seiner Seite.

Kontakt:
HURCO Werkzeugmaschinen GmbH
Imke Blohm
Gewerbestraße 5 a
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Programmierzeit verkürzen, Programmierfehler vermeiden.

Pliening, im März 2018. Programmierzeit verkürzen, Programmierfehler vermeiden: Durch eine Solid Model-Import-Option können ab sofort 3D-Modelle, die als STEP-Datei vorliegen, direkt von HURCO-Maschinen importiert werden. Damit vereinfacht sich insbesondere die 5-Seiten-Bearbeitung.

Das Programmieren an 5-Achs-Maschinen von HURCO ist grundsätzlich einfach und schnell möglich. Neue und auch weniger speziell ausgebildete Mitarbeiter können in kurzer Zeit eingearbeitet werden. Die neue Option ‚Solid Model-Import’ verkürzt jetzt die Arbeitsschritte zusätzlich. Werkzeugmaschinenhersteller HURCO hat seine Maschinen für einen Solid Model-Import anschlussfähig gemacht.

Durch den einfachen Import von Dateien im STEP 3D-Model-Format verkürzt und vereinfacht sich die Programmierungszeit. Die Importoption interpretiert die Daten und ermöglicht die Produktionsprogrammierung direkt an der Maschine. Der Weg vom Werkstück zum Bauteil wird außerdem sicherer: Das Fehlerpotenzial bei der Programmierung reduziert sich um ein Vielfaches, auch weil die Bearbeitungssimulation des geschriebenen Programms zusammen mit dem Solid Model in einer Ansicht gezeigt wird. So sieht man unmittelbar, ob die Programmierung zu dem fertigen Bauteil passt und kann gegebenenfalls nacharbeiten.

Rentabilitätssteigerung durch schnelle Programmierung

 

Die Maschinen von HURCO sind mit der intuitiv bedienbaren Dialogsteuerung „Max5“ ausgestattet. „Unsere Steuerung ist ein absolutes Highlight und Alleinstellungsmerkmal von uns“, betont Michael Auer, Geschäftsführer der HURCO GmbH. „Sie ist die schnellste der Branche und steigert die Effizienz der Maschinen enorm.“ DXF-Dateien können direkt in die CNC-Steuerung eingelesen werden. Die Umsetzung von Zeichnung oder Skizze in ein fertiges Programm ist in kürzester Zeit erledigt und trägt so zur Rentabilitätserhöhung in der Prototypen-, Einzelteil- und Kleinserienfertigung bei.

 

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Kauf von Werkzeugmaschinenherstellern aus USA und Taiwan

Indianapolis/Pliening, Juli 2015: Seine international ausgerichtete Firmenstrategie setzt HURCO Companies mit dem Kauf zweier Größen aus der Branche konsequent fort: Milltronics CNC Machines aus Nordamerika und Takumi Machinery aus Taiwan. HURCO hat seinen Sitz in Indianapolis, USA; das deutsche Tochterunternehmen HURCO GmbH Deutschland firmiert in Pliening bei München.

 

 

 

Der Konzern gilt als weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Werkzeugmaschinen mit integrierter Steuerung. Durch den Zusammenschluss von HURCO, Milltronics und Takumi entsteht mit über 150 verschiedenen Modellen eines der breitesten Produktportfolios in der Werkzeugmaschinenindustrie.

„Milltronics und Takumi vergrößern mit mehr als 18.000 installierten Maschinen in 30 Ländern unseren Kundenstamm und stärken darüber hinaus unsere Präsenz in Zukunftsmärkten wie Lateinamerika und China“, kommentiert der Geschäftsführer von HURCO Deutschland, Michael Auer, das Potenzial der jüngsten Zukäufe.

Gregory Volovic, Präsident von HURCO Companies, zeigt sich zufrieden mit dem Abschluss: „Unser weltweiter Kundenstamm wird von der Erweiterung des Portfolios profitieren, denn Milltronics und Takumi sind starke globale Marken mit einer umfangreichen Palette an Werkzeugmaschinenprodukten.“ Bereits im Geschäftsjahr 2016, so seine Prognose, werde sich dies positiv auf das Konzernergebnis auswirken. Milltronics, ansässig im US-Bundesstaat Minnesota, konstruiert und fertigt CNC-Steuerungen sowie Fräs- und Drehmaschinen für Werkzeugbau- und Produktionsumgebungen. Takumi aus Taiwan hat sich die Entwicklung und Herstellung von CNC-Vertikalbearbeitungs- und Portalbearbeitungszentren sowie von Hochgeschwindigkeits-Portalmaschinen für Taiwan, China und Europa spezialisiert.

Die Produkte dieser Firmen ergänzen die Produktpalette von HURCO optimal; rund 60 Prozent der Linien von Milltronics und Takumi bieten singuläre Lösungen. So erweitern nun etwa Werkzeugmaschinen mit Industriesteuerungen von Fanuc, Siemens, oder Heidenhain für große Produktionsvolumen das Portfolio. Die einzelnen Produktlinien werden auch künftig unter eigenem Namen auftreten. Bewährte Konstruktionsentwürfe werden markenübergreifend genutzt, was der Entwicklung von Produktverbesserungen, Technologien und Modellen zu Gute kommt.

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Kunden vertrauen auf bewährte WinMax-Steuerung.

Pliening, im Mai 2015. Maschinenbau-Messen und -Symposien werden zunehmend von Fragen der „richtigen“ Steuerung beherrscht.

Hintergrund dieser Entwicklung sind der hohe Optimierungsdruck hinsichtlich einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit. Die HURCO GmbH zeigt, wie ein Hersteller von Werkzeugmaschinen und Bearbeitungsportalen diese Aufgabenstellung in ein erfolgreiches Maschinenkonzept umsetzen kann.

„Unsere Steuerung WinMax ist komplett auf die Leistungsdaten unserer Maschinen ausgerichtet. Sie orientiert sich in der Konzeption konsequent am Anwenderbedarf“, erklärt Michael Auer, Geschäftsführer der HURCO GmbH.

 

Wie wichtig diese Philosophie für den Erfolg der Bearbeitungszentren des Unternehmens ist, zeigen die Erfahrungen von HURCO-Kunden.

Philipp Engelbreit, Geschäftsführer der Engelbreit & Sohn GmbH, überzeugten die Detailoptionen der HURCO Maschinen und die klare, übersichtliche Gestaltung der Steuerung: „Wir arbeiten seit siebzehn Jahren mit HURCO Bearbeitungszentren. Diese Steuerung ist vom Grundsatz her so einfach, dass wir mit der WinMax ein interkulturelles Produktionsinstrument in den Händen halten. Wir müssen unserer Belegschaft keine Vielzahl an deutschen Fachbegriffen in diversen Sprachen vermitteln. Ein Grundverständnis der deutschen Sprache reicht.“ Das Vertrauen des Lohnfertigungsunternehmens in die Maschinen reicht so weit, dass man dort die Anlagen im Drei-Schichtbetrieb über Nacht durchaus auch mal mannlos arbeiten lässt. „Wir prüfen die Verschleißteile natürlich zuvor, aber Anlage und Steuerung sind sicher. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Philipp Engelbreit.

Komplexe Arbeiten einfach steuern

„Die Vielseitigkeit der HURCO Steuerung macht komplexe Arbeiten einfach. Schnell einlesbare Daten treffen auf eine Vielzahl von Maschinenoptionen. Wir können bis zu 9.999 Werkzeuge definieren“, berichtet Michael Hamsen, Technischer Geschäftsführer der Miratec Kunststofftechnik GmbH. Für ihn ist bei der Produktion von Einzelteilen die Vielseitigkeit ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil. Durch die Werkzeug- und Materialbibliothek-Option der Steuerung muss jedes Werkzeug nur einmal eingerichtet werden. Dann ist es in der Steuerung gespeichert und kann bei jedem Folgeauftrag erneut aufgerufen werden. Das sehr schnelle und präzise Handling per WinMax reicht vom Anfang bis zum Ende. Genau das braucht er täglich bei Hunderten von Teilen. Wiederholteile kann er dank der Programm-Datenbank auch noch Jahre später detailgenau wieder aufrufen und produzieren – auch auf einer anderen Maschine von HURCO.

Für Klaus Schmid, Geschäftsführer der Schmid Metalltechnik GmbH, sind alle diese Aspekte wichtig. Aber der eigentliche Vorteil liegt für ihn in den Angebotsoptionen der WinMax. Der Bediener kann daraus auswählen, ohne gleich eine neue Sprache lernen zu müssen, berichtet er: „Die Anwenderführung gleicht einem modernen PC im Büro: Ich rufe mir ein Schreibprogramm auf, wenn ich schreiben will. Und auf dem Bildschirm erscheint eine Seite analog zum späteren Ausdruck. Wenn ich bei WinMax „fräsen“ eingebe, wird mir auf den beiden Bildschirmen auch gezeigt wie und was gefräst wird“.

Andreas Husemann, Produktionsleiter bei der TBA Projekt GmbH, ist gleicher Meinung: „Die Dialog-Programmierung hat bei uns richtig eingeschlagen. Da wird nicht mehr lange programmiert und eingegeben. Wir lesen zum Beispiel DXF-Daten ein und los geht es – schnell und sicher“. Angelernte Kräfte können fertig geschriebene Programme aufrufen, diese dann ablau-fen lassen und so Fertigungsspitzen in der Serienfertigung bedienen. Der Bediener erhält eine einmalige Einführung in die Steuerung und arbeitet die Teile ab. Das liegt an der intuitiven Be-dienung von WinMax über nur einige wenige Tasten, den umfassenden Grafikmöglichkeiten und der selbsterklärenden Benutzeroberfläche. HURCO-Geschäftsführer Michael Auer kennt dieses Scenario gut: „Rein wirtschaftlich betrachtet sind solche Aufträge für Lohnfertiger nur attraktiv, wenn sie mit preiswerten Arbeitskräften agieren können. Dann rechnen sich diese Aufträge und schaffen einen Wettbewerbsvorteil. Mit unseren Maschinen und der WinMax-DXF-Software helfen wir ihnen dabei.“

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Symbiose aus technisch ausgereifter Hardware und leistungsfähiger Software WinMax

Pliening, im März 2015. In mehrfachem Sinne vielseitig zeigen sich die CNC 5-Achs-Bearbeitungszentren der Baureihe VMX des Anbieters HURCO. HURCO bietet derzeit sechs Bearbeitungszentren an, die alle mit einem integrierten Dreh-Schwenktisch ausgestattet sind. Das Konzept des integrierten Dreh-Schwenktischs bietet
im Vergleich zu den Modellen anderer Hersteller mehr Freiraum auf der Z-Achse.

Was HURCO-Maschinen auszeichnet, ist die Symbiose aus technisch ausgereifter Hardware und hocheffizienter Software. Auf diese Weise entsteht ein Produkt, das leistungsfähig sowie wirtschaftlich ist und zugleich eine sehr gute Bedienfähigkeit aufweist.

WinMax – die Schnelle unter den Dialogsteuerungen

Die 5-Achs-Maschinen der VMX-Reihe sind mit der Dialogsteuerung „WinMax“ – wahlweise mit DXF-Option – ausgestattet.

Die leistungsstarke Software der Steuerung von HURCO vereinfacht die Programmierung bei 5-Seiten-Bearbeitungen und schafft in nur drei Schritten die Voraussetzungen für die Fertigung von Präzisionsteilen.

„Verglichen mit anderen Dialogprogrammierungen reduziert sich die Programmierzeit für ein Werkstück durch unsere WinMax-DXF-Software um bis zu 50 Prozent. Wer WinMax einmal ausprobiert hat, ist in der Regel begeistert“, sagt Michael Auer, Geschäftsführer der HURCO GmbH.

Bei der Entwicklung der Steuerung konzentrierte sich der international tätige Hersteller von Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung auf eine unkomplizierte Handhabung. Skizzen und DXF-Daten können schnell übernommen bzw. einfach eingelesen werden. WinMax ist intuitiv über wenige Tasten zu bedienen, bietet umfassende Grafikmöglichkeiten und eine selbsterklärende Benutzeroberfläche.

 

Über HURCO

HURCO Companies Inc. wurde 1968 gegründet. Das auf Industrietechnologie spezialisierte Unternehmen entwickelt und fertigt interaktive Computersteuerungen, Software sowie computergestützte Werkzeugmaschinen und -komponenten. Endmarkt ist vor allem die kundenbezogene Einzel- und
Kleinserienfertigung innerhalb größerer Unternehmen in Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Medizintechnik, Energie, Transport und Computertechnik. Das in Indianapolis, Indiana (USA), ansässige Unternehmen mit Fertigungsbetrieben in Taiwan, Italien und China verkauft seine Produkte in Nordamerika, Europa und Asien. Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien, Frankreich, England, Polen, China, Indien, Singapur, Südafrika und den USA kümmern sich um den Vertrieb,
anwendungstechnischen Support und Kundendienst. www.hurco.com

Die HURCO GmbH Deutschland in Pliening bei München ist eine HURCO-Tochter mit Schlüsselfunktion: Von hier aus werden der Vertrieb und die Kundenbetreuung in ganz Europa gesteuert. Das Tochterunternehmen in Deutschland existiert seit 1988 und beschäftigt knapp 100 Mitarbeiter. www.hurco.de

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CNC 5-Achs-Bearbeitungszentren bearbeiten schwere Teile mit optimaler Spankontrolle

Pliening, März 2017: In mehrfachem Sinne vielseitig zeigen sich die CNC 5-Achs-Bearbeitungszentren der Baureihe SRTi des Anbieters HURCO.

Entwickelt wurden die drei Maschinenmodelle mit Schwenkkopf und Drehtisch speziell für die Handhabung schwerer Präzisionsteile, bei denen – trotz hohem Gewicht und überdurchschnittlicher Größe – komplexe Konturen zu bearbeiten sind. Ihr großer, fest integrierter Rundtisch prädestiniert sie für diese Anwendung. Der zusätzliche Tischplatz kann auch für Nebenarbeiten, 3- oder 4-Achs-Bearbeitungen genutzt werden. Die Schwenkkopf/Rundtisch-Konfiguration ermöglicht die horizontale Bearbeitung und eine optimale Spankontrolle. Alle Maschinen sind mit einem Pumpensystem für die Spänespülung ausgestattet. Als C-Achse unterstützt der Rundtisch eine unbegrenzte Winkel-bewegung.

Ein Aspekt, der die Bearbeitungszeiten verkürzt und sich somit positiv auf die Rentabilität der Maschine auswirkt, wie Michael Auer, Geschäftsführer der HURCO GmbH, erklärt: „Soll das Werkstück umrundet werden, um auf der Mantelfläche eines Zylinders zu fräsen, muss der Tisch in der Lage sein eine kontinuierliche Drehbewegung auszuführen. Ist jedoch die C-Achse bei der Bewegung auf plusminus 360 Grad beschränkt, muss sie sich bei der Bearbeitung des Werkstücks in regelmäßigen Abständen wieder zurückdrehen.“

Zeitersparnis durch nur einen Aufspannvorgang.

Alle C-Achs-Rundtische der Baureihe SRTi von HURCO sind unbegrenzt kontinuierlich beweglich. Der B-Achs-Schwenkkopf ermöglicht außerdem einen Werkstückzugang bei geschwenkter Bearbeitungsebene – ein Vorteil bei der Bearbeitung komplexer Konturen, z. B. bei Impellern oder Turbinen. „Umspannvorgänge kosten Zeit. Die Zeitersparnis durch nur einen einzigen Aufspannvorgang, ohne Einbußen bei der Genauigkeit, ist bei diesen häufig geforderten Kombinationsbearbeitungen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil in der Lohnfertigung“, sagt Michael Auer. Das „Done-in-one“-Prinzip, die Zusammenfassung mehrerer Bearbeitungsprozesse in einer Maschine, ist fester Bestandteil der Entwicklungsarbeit bei HURCO.

Die drei Maschinen der Baureihe unterscheiden sich in ihrer Qualifizierung für unterschiedliche Anwendungen durch die Größe der Werkstücke, die auf ihnen bearbeitet werden können und die Spindelgeschwindigkeit. Die Ausführungen VMX 42 SRTi und VMX42 HSRTi bieten eine Arbeitsfläche von maximal 1.279 x 610 mm und 1.080 mm Verfahrweg der X-Achse, ihre große Schwester VMX 60 SRTi eine Arbeitsfläche von 1.675 x 660 mm. Ihre Y-Achse bietet außerdem 50 mm zusätzlichen Verfahrweg. Die VMX 42 HSRTi ist mit 18.000 Umdrehungen der Spindel die schnellste im Trio. Allen gemein ist ein in dieser Maschinenklasse ungewöhnlich großer Arbeitsraum.

Trotz Unterschiede in der Ausführung sind alle Maschinen einheitlich konzipiert. Das heißt: Wer eine Maschine kennt, findet sich umgehend in die Bedienung der anderen beiden ein. Zum Bedienkomfort gehören außerdem große Türöffnungen, die das Beladen des Maschinentischs vereinfachen und große, leicht zu öffnende Seitentüren für den unkomplizierten Zugang bei Wartungsarbeiten.

Komplexe Werkstücke doppelt so schnell programmieren

Die 5-Achs-Maschinen der SRTi-Reihe sind mit der Dialogsteuerung „WinMax“ – wahlweise mit DXF-Option – ausgestattet. Die leistungsstarke Software der Steuerung von HURCO verein-facht die Programmierung bei 5-Seiten-Bearbeitungen und schafft in nur drei Schritten die Voraussetzungen für die Fertigung von Präzisionsteilen. „Verglichen mit anderen Dialogprogrammierungen reduziert sich die Programmierzeit für ein Werkstück durch unsere WinMax-DXF-Software um bis zu 50 Prozent“, berichtet Michael Auer.

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